An der Grenze von Polen und Belarus steigt die Zahl der Flüchtlinge täglich. Das führt dazu, dass die Lage in Polen immer dramatischer wird. Teilweise werden die Menschen ohne Bleibe versorgt und wieder nach Belarus gesendet. Diese Situation erinnert an das Jahr 2015. Eine Vielzahl an Migranten sind aus dem Iran oder von Afghanistan über Belarus nach Deutschland gelangt. Meist erhalten Flüchtlinge dabei Unterstützung vom Regime Belarus.

Kretschmer hält Menschenhandel für möglich

Der Ministerpräsident von Sachsen spricht von Menschenhandel, der staatlich organisiert wird. Neben Kretschmer ist auch Seehofer, aufgrund der Lage, angespannt. Er fordert verstärkte Grenzkontrollen an der Grenze von Polen.

Auch in Polen wird viel über die Situation diskutiert. Dort wird händeringend nach Lösungen gesucht. Speziell in Landkreisen, die in der Nähe der Grenze zu Belarus sind, ist die Lage kritisch. Jeder von ihnen geht anders mit der Belastung um.

Quelle: Bild von Zachtleven fotografie auf Pixabay

Auch in Sachsen, genauer in Görlitz, steigt die Zahl der Flüchtlinge rapide an. Trotzdem ist die Situation noch nicht eskaliert, erzählt Lange. Die Kapazitäten zur Unterbringung der Menschen aus Belarus sind jedoch limitiert. Zurzeit ist die Belastungsgrenze daher fast ausgeschöpft.

Selbst in Brandenburg gibt es Schwierigkeiten. Deshalb haben die Kommunen ihre Kapazitäten gesteigert. Anstatt der ehemaligen Grenze von 3500 Flüchtlingen sind jetzt 5400 Personen im Bundesland integrierbar. Wird diese große Anzahl an Menschen aufgenommen, findet sich aktuell jedoch keine Schlafmöglichkeit für alle. Deshalb wurde ein Stab einberufen, der Notunterkünfte und Wohnplätze schaffen soll, um Menschen angemessen versorgen zu können.

Von Angela

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