Lange Zeit war Schalke dank Zalazars Weitschusstor auf dem besten Weg zum Sieg, doch dann drehte Thuram den Spieß mit einem herrlichen Assist bei einem Breakaway und einem späten Siegtreffer um. Ein Elfmeter in letzter Minute rettete Schalke ein Unentschieden. Video-Highlights.

Schalke ist zurück in der Bundesliga

Es war von Anfang an klar, dass der Traditionsverein den nächsten Schritt machen kann. Die Mannschaft brauchte Hilfe. Und das tat sie auf beeindruckende Weise.

Marius Bülter steuert auf die Elfmeterfahne zu und seine Mannschaftskameraden jagen ihm hinterher. Die Auswechselspieler und Trainer rannten los. Als sich die Menge versammelte, rannte Frank Kramer heran und feierte, als hätte er selbst ein Tor geschossen. Er musste einfach gehen“, sagte der Mann. – Der Schalke-Trainer sagte: „Wir mussten irgendwie rauskommen, er musste laufen.

Beim Heimdebüt der Königsblauen bei ihrer Rückkehr in die Bundesliga war die Stimmung kaum zu überbieten. Die Arena pulsierte bei über dreißig Grad, die Nordkurve war in ein Meer von Fahnen getaucht. Es war laut und intensiv.
„Viel kälter als hier wird es nicht“, sagte er.

„Man braucht nur ein bisschen Pipi im Auge und schon ist man süchtig. Es gibt nichts Besseres als das“, sagte der Mann. – sagte Kramer vor dem Start zu Sky TV. Nach dem Drama, in dem Marius Bülter (93. Minute) einen Punkt für Schalke im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach rettete, seufzte Kramer tief.

„In der Bundesliga gibt es immer Ausrutscher. Also müssen wir uns aufraffen und sie schlagen“, sagte ein Sprecher. – Sagte der 50-Jährige. Von Anfang an versuchten die Gegner, ihre technischen Unzulänglichkeiten zu kompensieren, und in dieser Hinsicht war die Halbzeit perfekt – Gladbach kombinierte und die Schalker liefen mit Volldampf nach vorne. Die Gäste kreierten nicht viele Chancen, aber es waren die Gastgeber, die verdient in Führung gingen, als Rodrigo Zalazar (29) einen Kopfball aus der Distanz platzierte. Schalke, das in Köln mit 1:3 verloren hatte, erwachte von Anfang an zum Leben: Das Selbstvertrauen wuchs und die 62.271 Zuschauer wurden noch begeisterter, es war ein Spiel zum Zuschauen.

Kampfgeist, Laufbereitschaft, Intensität

Am Samstag wurde deutlich, welche Art von Fußball die Schalker spielen wollen, um in der Liga zu bleiben: eine klare Underdog-Strategie, die die Gegner auf ihr eigenes begrenztes Fußballniveau zurückbringen sollte. Das erforderte Kampfgeist, Laufbereitschaft und Intensität.

„Wenn wir wie Gladbach gespielt hätten, wären wir von Anfang an in Schwierigkeiten gewesen“, sagte der Trainer. – Gerald Asamoah sagte in einem Interview mit Sport1-Doppelpass am Sonntag. Insgesamt gilt Schalke immer noch als großer Verein, aber die Mannschaft muss die Defizite eines relativ geringen Budgets mit Stärken kompensieren.

Gladbach war beeindruckt von der körperlichen Stärke von Schalke. Die neue Mannschaft von Trainer Daniel Farke tat sich schwer, klare Chancen zu kreieren. Schalke wurde erst müde, als die Borussia anfing zu arbeiten, statt nur zu spielen. Jonas Hofmanns Tor war ein Kraftakt (70.) und Gladbachs Führung durch Marcus Thuram sechs Minuten später war der ästhetische Höhepunkt des Abends, wenn auch durch einen Fehler von Schalkes Torwart Alexander Schwolow begünstigt. Es folgte eine klassische Heldengeschichte. Die Gastgeber waren geistig und körperlich erschöpft von den Anstrengungen in der Hitze. In der Nachspielzeit rettete Gladbachs Patrick Herrmann jedoch einen Freistoß mit bloßen Händen. Bülter traf aus einem verdienten Elfmeter und das Stadion verwandelte sich in ein Tollhaus. „Bülti nimmt den Ball, glaubt an ihn und bringt ihn ins Spiel“, sagte der Trainer. – Kramer sagte: „So muss man es machen.

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Malte

Von Malte

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